Engel und Bergmann, Bergmannszug, Bergmannskapelle, Bergmannszug sind alles

Erzgebirgische Miniaturen die ihr Vorbild im Seiffener Bergbau suchen.

Die Geschichte des Bergbaus in Seiffen geht bis ins 13. Jahrhundert zurück als die Landschaft noch Miriquidi (Dunkelwald) hieß.

Um 1200 stießen von Böhmen her Gefolgsleute der Ritter von der Riesenburg und Zistersiensermönche in die Gegend vor, um nach den Schätzen der Berge zu suchen.

Nicht nur wo Glücksfunde gediegener Metalle auf abbauwürdige Lagerstätten hoffen ließen, entstanden bergmännische Siedlungen, sondern auch an Plätzen, wo Gebirgsbäche Zinngraupen mit sich fürten.

Auf das Auswaschen , das "Ausseifen" der Zinngraupen aus dem Bachgeröll geht vermutlich der Ortsname Cynsifen zurück.

Der Zinnbergbau in festem Gestein begann Mitte des 15.Jahrhunderts. Rings um den Schwartenberg entwickelte sich ein reger Grubenbetrieb. Pochwerke und Schmelzhütten entstanden, Zinngießer verrichteten ihre Arbeit.

Um 1600 wurde Seiffen Sitz eines Vasallenbergamtes.

Das Sinken der Weltmarktpreise, sowie technische Erschwernisse beim Zinnabbau führten in den folgenden Jahrhunderten zum Rückgang des Bergbaus in Seiffen.

1849 wurde der letzte Bergbaubetrieb geschlossen und das Bergamt aufgelöst.

500 Jahre Bergbau in Seiffen haben ihre Spuren hinterlassen, leben weiter im Bewußtsein der Menschen.